Das ist eSport | eSport ist Trend |
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Definition von "eSport" nach dem Deutschen eSport Bund:Der Begriff eSport setzt sich aus den Begriffen "electronic" und "Sport" zusammen. eSport bezeichnet das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- oder Videospielen im Einzel- oder Mehrspielermodus. eSport versteht sich entsprechend des klassischen Sportbegriffs und erfordert sowohl Spielkönnen (Hand-Augen-Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit) als auch taktisches Verständnis (Spielübersicht, Spielverständnis). Impressionen von der International eSports Conference 2007 (ESCONF), Mai 2007, Köln: Teilnehmer, Referenten und Besucher zum Thema "Was ist eSport?".
eSport ist Teil der Gaming-BrancheeSport nimmt gegenwärtig nur einen recht kleinen Teil der gesamten Gaming-Branche ein. Aber das Wachstum der Branche zeigt, dass PC- und Video-Spiele immer mehr als Unterhaltungsinstrument genutzt werden und damit in den Alltag vieler Menschen gehören. Für die meisten ist es jedoch in erster Linie ein Zeitvertreib und dient der Entspannung. Trotzdem genießen auch immer mehr das einfache Zuschauen, wenn eSportler auf hohem Niveau gegeneinander bei Wettkämpfen antreten. Das Branchen-Wachstum und immer mehr Gaming-Begeisterte helfen dem eSport in Deutschland. Aber auch wenn Firmen wie Intel über ein Sponsoring den sportlichen Wettkampf in der Spielebranche unterstützen, die Presse darüber berichtet und manch einer sogar inzwischen durch eSport seinen Lebensunterhalt verdient: eSport ist gegenwärtig bestenfalls eine Trendsportart und wird dies wahrscheinlich auch lange Zeit bleiben.
eSport ist in Deutschland kein offizieller SportDer Deutsche Sportbund (DSB) hat eSport bisher nicht als offizielle Sportart anerkannt, da die Statuten des DSB eSport eindeutig als Sportart ausschließen:
In einigen Ländern ist eSport bereits als offizielle Sportart anerkannt:
Ist eSport überhaupt Sport?Tobias Kollmann, Professor für BWL und Wirtschaftsinformatik an der Universität Duisburg-Essen, in einem Interview mit dem eSport-Portal fragster.de zum Thema eSport und Sport: Was sagen Sie selbst? Ist eSport Sport? Kollmann: Meiner Meinung nach schon, da eSport sowohl körperlich als auch geistig herausfordernd sein kann. Denken Sie beispielsweise an Aspekte wie Hand-Augen-Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit oder Durchhaltevermögen. Was fehlt dem eSport, dass er als Sport anerkannt wird? Kollmann: Ich denke, dass "Computerspielen" als Hobby vielfach noch sehr negativ aufgenommen wird. Denken Sie nur an die verschiedenen Debatten zu dem Thema, die von den Medien immer wieder aufgegriffen werden. Sport hingegen ist etwas durchweg positives – sowohl im Privatleben, weil es ja den Körper ertüchtigt, als auch in der "entspannten" Freizeit im Stadion oder auf der Wohnzimmercouch. Geht es bei der Diskussion "eSport ist Sport" nicht im Wesentlichen um die Anerkennung des eSports in unserer Gesellschaft? Brauchen wir dafür zwingend die Brücke des Sports? Kollmann: Ja und nein. Da Sport akzeptiert ist, werden virtuelle Sportspiele, die aber die Realität abbilden, meiner Meinung nach positiver aufgenommen als Spiele wie Counter-Strike oder Warcraft. Spiele, die reale Sportarten auf das Medium Computer übertragen, sind daher eine Möglichkeit, eine Brücke zwischen diesen beiden Welten zu schaffen. Andererseits tut sich ein völlig neuer Markt auf, auf dem es andere Bedürfnisse zu befriedigen gilt als Bewegung und sportliche Unterhaltung im klassischen Sinne. |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Juli 2008 ) |




